Wolle

Waldschaf-Wolle

  • Waldschafe werden meist zweimal im Jahr geschoren. Beim Scheren fällt -nach Entfernen der stark verschmutzten Afterwolle und anderer verschmutzter Partien- die Schweißwolle an. Ein Waldschaf produziert zweimal im Jahr ca. 2 kg Schweißwolle. Wir verkaufen den Großteil der Wolle in diesem Zustand an Weiterverarbeiter. Einen Teil der Wolle waschen wir und lassen sie maschinell kardieren. Dadurch werden die Fasern weiter von Staub befreit und parallel ausgerichtet, und es entsteht als Voraussetzung zur weiteren Verarbeitung ein flaches Vlies  (zum Filzen, Hand-Spinnen) oder ein Kardenstrang (zum maschinellen Spinnen). Der nächste Arbeitsschritt ist das Spinnen, mehrere hierbei entstehende Garne werden dann gezwirnt. Das Produkt dieses Produktionsprozesses ist dann ein Faden, der je nach Feinheit zum Weben oder zum Häkeln bzw. Stricken verwendet werden kann.
  • Da die Waldschafwolle neben den feinen Wollfasern auch dickere Langhaare und Kurzhaare enthält, ist sie insgesamt nicht so weich wie Merinowolle (nur Wollfasern). Sie „kratzt“ also mehr oder weniger. Die Wolle, die bei der ersten Schur der Lämmer anfällt, ist natürlich etwas zarter und weicher (Lambswool).

Bei uns können Sie verschiedene Arten Wolle bestellen, allerdings sind nicht alle Produkte immer lagernd. Alle Qualitäten gibt es in naturweiß und in dunkel.

Andere Woll-Auswahlen

Schweißwolle

 


Kardenvlies

 

 

Lambswool

—(dreifach gezwirnt, zum Handstricken von Socken oder Pullovern)


Gewaschene Wolle

—(mit Soda, dadurch nur geringe Entfettung)

Für mehr Informationen oder Bestellungen, kontaktieren Sie mich unter:

katzengraben@aon.at